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Erfahre im Portrait von JOINT FORCES Club-Mitglied Simone Abelmann, wie sie zu ihrem Erfolg gekommen ist und was ihre persönlichen Motive sind.

Name: Simone Abelmann

Business: Sketchnoterin

Wann ist Dir zum ersten Mal bewusst geworden, dass Du mit Deinem Business Erfolg haben wirst und von nun an davon leben kannst?

Da muss ich direkt etwas differenzieren, da ich innerhalb meines Business schon einmal komplett umgeschwenkt bin. Ich bin eigentlich Webdesignerin und habe jahrelang nach DER richtigen Online-Kurs-Idee gesucht. Vor ca. 4 Jahren habe ich dann den Bereich komplett gewechselt und mein Unternehmen in ein kreatives Business umgewandelt.

Ich habe mich weg von einer 1:1 Arbeit, hin zu einem Online-Kurs orientiert und mit 45 Teilnehmern begonnen. Ich habe das Potential erkannt und wusste, dass ich diesen Bereich noch richtig ausbauen und ganz viele Leute erreichen kann. Nach diesem guten Start war mir klar: So geht es!

Wer hat Dich auf Deinem bisherigen Weg am meisten inspiriert?

Da kann ich tatsächlich keine ganz konkrete Person nennen. Es gab in meinem Leben bisher zu unterschiedlichen Zeitpunkten ganz verschiedene Wegbegleiter. Ich habe mich z.B. in verschiedenen Bereichen coachen lassen, aber das waren dann eher Vorbilder für jeweils einzelne Teilbereiche. Insgesamt gesehen gibt es für meinen Bereich kein Role Model. Ich bin selbst mein eigenes Role Model. 😉

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus? Nimm uns gerne einmal im Detail mit durch einen typischen Tag, vom Aufstehen bis zum Ins-Bett-Gehen.

Nach dem Aufstehen schaue ich zuerst, dass die Kinder zur Schule kommen. Wenn mein Mann die Kinder fährt, kann es auch sein, dass ich mich nochmal ins Bett verkrümele oder mich im Sommer auf die Couch auf meinen Balkon lege. Danach fahre ich gerne eine Stunde mit dem Fahrrad und beginne gegen 09 oder 10 Uhr mit der Arbeit.

Zuerst bearbeite ich meine Mails oder beantworte die Fragen meiner Mitarbeiter. Dann beginnt die Arbeit an meinen verschiedenen Projekten (aktuell z.B. an einem Evergreen-Funnel) oder ich habe verschiedene Termine oder Interviews z.B. für Podcasts.

Eigentlich ist bei mir kein Tag wie der andere und vieles passiert ganz spontan. Nachmittags gibt es oft familienbedingt etwas Pause, z.B. wenn die Kinder irgendwohin gebracht werden müssen. Dann gehe ich in der Regel aber noch einmal in eine Arbeitsphase.

Abends habe ich dann hin und wieder noch ein Kunden- oder Kurs-Webinar, da meine Audience meistens am Abend aktiv ist. Mein Tag ist zwar etwas “gestückelt”, aber es gibt immer viel Freiraum für Spontaneität.

An manchen Tagen kann ich 10 Std. am Stück durcharbeiten und an anderen gehe ich Mittags vielleicht noch einmal in mein Lieblingsrestaurant und lasse es mir gut geht. Ich sorge gut für mich und schaue immer, dass es diese schöne Abwechslung gibt.

Wie definierst Du für Dich Erfolg?

Für mich hat Erfolg verschiedene Komponenten: Ich bin schon ein eher “zahlengetriebener” Mensch und daher ist auch ein monetärer Erfolg für mich wichtig, also ein guter Umsatz, ein guter Gewinn.

Was für mich aber auch Erfolg bedeutet, ist zum einen die Freiheit zu entscheiden was und auch wie ich etwas mache – und zum anderen dass ich mit meiner Arbeit ganz viele Leute erreiche und inspiriere, so dass diese meine Produkte kaufen. Ich kann so nicht nur mein Leben und das meiner Familie, sondern auch noch das meiner Mitarbeiter dauerhaft finanzieren. Und zwar so, dass es uns wirklich richtig gut geht.

Da geht es auch für mich in die Richtung finanzielle Freiheit. Es tut gut zu wissen, dass ich immer, wenn ich reisen will, auch reisen kann und vor Ort nicht nur die günstigste Unterkunft mieten muss. Das ist für mich Erfolg.

Was war Dein bisher wichtigstes Learning?

Ich habe zwei Dinge in den letzten zwei Jahren für mich gelernt:

Erstens: Ich bin ein Mensch mit unglaublich vielen Ideen, wie sicherlich viele Unternehmerinnen. Aber ich habe gemerkt wie wichtig es ist, sich wirklich auf eine Sache zu konzentrieren, also auf eine einzige Kernsache. Alles was daneben auch noch Zeit braucht, schiebe ich zur Seite, um den Fokus zu halten. “Concentrate on one thing” – so versuche ich zu handeln. 

Zweitens: Wiederholung! Wenn ich merke, dass eine Sache so richtig gut gelaufen ist, wieder hole ich sie. Entweder um immer besser zu werden oder um jedes Mal davon zu profitieren.

Welche war Deine beste Business-Entscheidung?

Ich habe mich im September 2017 dazu entschieden, die Kreativität in mein Business rein zu lassen und das war meine bisher beste Business-Entscheidung. Damals war das alles zunächst nur eine Idee. Ich habe jeden Tag gezeichnet und ganz langsam das Kreative in mein Business einfließen lassen.

Ein Jahr lang hab ich dieses neue Konzept immer wieder geprüft und im Sommer 2018 kam dann mein erster Online-Kurs. Es war genau richtig es nicht mit dem Holzhammer zu versuchen, sondern ganz in Ruhe step by step umzusetzen.

Was war Deine größte Business-Herausforderung?

Ich kann eigentlich nicht sagen, dass ich in den letzten Jahren mit besonders große Herausforderungen zu kämpfen hatte. Ich habe z.B. keine großen Investitionen gemacht, die mir hätten Bauchschmerzen bereiten können. Aber einer der mitunter größten Schritte innerhalb meines Business bisher war: Ich habe im Oktober 2019 damit begonnen ein festes Team aufzubauen.

Anfang 2021 haben wir eine GmbH gegründet und habe Stand Mai 2022 6 festangestellte Mitarbeiter und suchen gerade wieder Verstärkung. Die Zeit, die meine Mitarbeiter in mein Business stecken, gibt mir den Freiraum, mich auf strategische Dinge zu konzentrieren und das ist so wertvoll für mich. Es war keine richtig große Herausforderung, aber ein wichtiger Schritt, auf einmal Verantwortung für eigene Mitarbeiter zu übernehmen.

Wo liegen Deine größten Stärken?

Auf der einen Seite kann ich natürlich sehr gut Dinge visualisieren, also zeichnen. Auf der anderen Seite kann ich durch die Sketchnotes auch dabei helfen in Momenten, in denen wir etwas strukturieren oder lernen müssen, schneller und effizienter zu sein. Und dabei ist diese Methode auch noch sehr entspannend, also doppelt hilfreich.

Dadurch dass ich in meiner vorherigen Karriere als Webdesignerin schon sehr viele Online-UnternehmerInnen begleiten durfte, kenne mich natürlich auch in den Bereichen Online-Business-Aufbau, Launchen und technische Umsetzung sehr gut aus. Auch da kann ich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Was war das bisher das wichtigste Ereignis in Deinem Leben, außerhalb des Business?

Da würde ich ganz klar sagen die Geburten meiner beiden Töchter (aktuell 13 & 15 Jahre).

Was wolltest Du unbedingt immer schon einmal machen (Business oder privat)? 

Ich würde sehr gerne meine Sprachkenntnisse im Französischen auffrischen bzw. verbessern. Und ich würde total gerne einmal “ungezählte Wochen” ohne End-Datum und konkrete Pläne im Süden, z.B. auf Korsika, verbringen.

Wie lautet Dein persönliches Motto? 

“Unperfekt ist perfekt.”

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Bei JOINT FORCES findet man UnternehmerInnen, die an gleicher Stelle stehen, in die gleiche Richtung gehen oder schon ein paar Schritte weiter sind.

Mir gefällt die bunte Mischung an UnternehmerInnen, die man kennenlernen, und die verschiedenen Events, an denen man teilnehmen kann. Wir lernen so viel voneinander!

Außerdem habe ich spannende Anfragen als Speakerin für Summits (sogar offline) und Podcast-Interviews bekommen. Und es hat sich eine sehr gute Affiliate-Partnerschaft ergeben.

Simone Abelmann

Sketchnoterin

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